Eine Hommage an die moderne Frau., Der Buchtitel hätte nicht treffender gewählt werden können. Er sagt genau das aus, was Gabrielle Chanel für viele Menschen darstellte, eine IKONE des 20.Jahrhunderts.
Der Unterschied zu anderen Ikonen ist ihr Gespür für schlichte Eleganz."Einfachheit ist der Schlüssel jeder wahren Eleganz."
Mit ihren Kreationen revolutionierte sie die Pariser Modewelt der Zwanziger Jahre auf unkonventionelle Art und Weise. Sie war nicht nur eine mondäne Geschäftsfrau, die der Männerwelt die Stirn bot, für viele ist sie eine der ersten POP IKONEN der Moderne.
Ihr Freiheitsdrang spiegelte sich nicht ausschliesslich in ihrer Mode wieder; sie erkannte früh, das finanzielle Unabhängigkeit der Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben ist.
Mit ihrem Unternehmergeist, stand sie den Männern Ihrer Zeit in nichts nach. Sie schuf schon zu Lebzeiten ein weltberühmtes Modeimperium, das seinesgleichen sucht. Bis heute hat es nichts an Eleganz eingebüßt. Der Name CHANEL steht seit fast einem Jahrhundert für zeitlose Mode, die "dem Körper der Frau seine Freiheit wieder gegeben hat.
Ich habe das Universum gekleidet..., Im Winter 1946 trifft der Schriftsteller Paul Morand, die ins Exil begebene Chanel in St. Moritz, für mehrere Abende, wo er der untätigen, müssig, verärgerten, berühmten Modefrau sein Ohr schenkt und die Gespräche mitschreibt. Über 30 Jahre sollten diese Notizen verstauben, bis sie dann durch den Zufall eines Umzugs den Weg ans Tageslicht wieder finden sollten und 1976 erstmals in französisch veröffentlich wurden.
Kleine Kritik am Verlag: Im Anhang finden sich über 240 Anmerkungen, die aber im lfd. Text nicht markiert sind, ich habe es leider erst im Laufe des Lesens gemerkt und finde dies schade um die sonst so liebevoll mit Foto's ausgestattete Neuausgabe.
Eine vereinsamte Einzelkämpferin blättert da ihr Leben auf, das schon beginnend mit der Kindheit sich unnatürlich gestaltet, sie wächst in einem Waisenhaus auf und später in einem Umfeld von "Tanten", die sie eher unterdrücken als unterstützen, in dem sie z.B. sich anhören muss: "Geld wirst Du nie haben." Eine Frau die sich zur Kämpfernatur entwickelt, sich in die Arbeit vernarrt, erfolgreich wird, scheu und eher zurückgezogen lebt. Eine Frau die beide Weltkriege erlebt, ihr Talent sie weltberühmt werden lässt, ihr Unternehmen mit 6 Angestellten beginnt und bei 3500 Personen ankommt, die sich materiell alles leisten kann, und doch in ihrem Innenleben einen verzweifelten, traurigen, "ausgesetzten" Eindruck macht. Den einzigen Mann den sie liebt, Boy Capel, verliert sie durch einen tötlichen Autounfall. Es ist auch der Mann, der sie bei Gründung ihres Modeunternehmens finanziell unterstützen sollte.
Sehr kluge Frau, Ich bin leider nicht so eine großartige Schreiberin, dennoch empfehle ich das Buch gerne weiter.
Es ist, im Gegensatz zu anderen Biographieren, spannend erzählt, liest sich wie ein Roman.
Coco Chanel war damals schon ihrer Zeit voraus, sie könnte auch im Heute leben.
Eine wahrlich kluge Frau,ich war sehr beeindruckt.
Das kratzt und sitzt nicht, "Coco Chanel erzählt ihr Leben" - Ha, dass ich nicht lache. Ich dachte ich hätte hier eine autenthische Biographie in Händen. Von wegen. Frau Chanel erzählt unzusammenhängend aus ihrem Leben, dass der Autor genauso unzusammenhängend wiedergibt, ohne jegliche Angabe von Jahreszahlen. Man kann sagen, dass sie mehr über ihre Ansichten und über ihren Umgang berichtet, als über ihre Stationen im Leben. Es wirkt alles zusammengewürfelt, sie verwendet lauter französische Begriffe und soviele Namen, die wahrscheinlich keinem Menschen außer ihr etwas sagen. Ab und an gibt es ein paar Anmerkungen auf den letzten Seiten, die manchmal ein bißchen zum Verständnis beitragen, die mir nachzuschlagen aber irgendwann auch zu blöd wurde. Das zur Qualität des Buches, jetzt zu ihr als Frau.
Es mag zwar Ansichtssache sein, aber ich finde sie hat einfach nur Nonsens von sich gegeben. Frau Chanel ist sowas von sich eingenommen, dass es bloß noch weh tut. Sie zieht über alle ihre Freunde her, sagt von sich aus, dass andere Meinungen ihr ein Horror sind und ständig versucht sie ihr Wort als Recht geltend zu machen. Das nervt einfach.
Fragt man mich heute, was ich über Coco Chanels Leben erfahren habe, kann ich sehr wenig von ihrem Leben oder ihrem Erfolgsgeheimnis berichten. Ich kann nur noch sagen, dass sie wohl eine überkanditelte, einsame, verbitterte Person war. Das Buch hat ihrem Ikonenstatus sehr geschadet.
Der Vulkan der Auvergne - Ein Mythos, "Ich habe versucht, von mir zu sprechen, ohne an mich zu denken. Denn jeder, der an sich denkt, ist bereits tot. Aber da man genauso tot ist, wenn die anderen nicht mehr an einen denken, musste ich mich, wenn auch widerwillig, entschließen, mich in Szene zu setzen und Ihnen meine Präsenz aufzuzwingen." So kommentiert eine der bekanntesten Personen der Modewelt die ungewohnte Freizügigkeit, über ihr Leben zu plaudern.
"Einfachheit ist der Schlüssel jeder wahren Eleganz" - der Mythos Chanel nun auch im Kino mit Audrey Tautou in der Hauptrolle.Coco Chanel, die erste Unternehmerin, die mit Stil, Eleganz und eiserner Disziplin ein Weltimperium schuf, wusste, worauf es ankommt. Sie erfand das kleine Schwarze, schnitt alte Zöpfe ab und lebte vor, dass es großen Spaß macht, selbst Geld zu verdienen.Gabrielle Chanel, genannt Coco, 1883-1971, verbrachte ihre Kindheit als Halbwaise bei ihren Tanten in der Auvergne, bis sie als junges Mädchen davonlief. Ihre Beziehung zu dem wohlhabenden Engländer Boy Capel, der ihr einen Hutsalon in der Rue Cambon vorfinanzierte, stand am Anfang ihrer beispiellosen Karriere als Unternehmerin. Innerhalb von nur 15 Jahren hatte Coco Chanel ein Modeimperium aufgebaut; nach dem Zweiten Weltkrieg feierte sie damit ein großes Comeback, das bis heute andauert.
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