วันพฤหัสบดีที่ 29 ธันวาคม พ.ศ. 2554

Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft gut



"Schlagt ihn tot, den Hund! Er ist ein Rezensent" (174)., Für Goethes Blutdruck war es sicherlich eine gute Sache, dass es in den deutschen Staaten gegen Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts keine der Öffentlichkeit zugängliche Rezensentenplattform à la Amazon gab, auf der ein jeder sich zum Kommentieren Berufener zu, nun ja, allem seinen Senf dazu geben konnte. Und hätte der große Meister wohl jemals seinen Faust geschrieben, hätte er gewusst, dass sein Werk zwecks Egoschmeichelein diverser Hobbyschreiberlinge "abgeklickt" wird?? Fragen über Fragen über die man sich bei Bedarf den Kopf zerbrechen kann. Safranski tut dies dankenswerterweise nicht, sondern rekonstruiert aus dem Briefwechsel der beiden großen, vielleicht größten, deutschen Schriftsteller die Geschichte einer Freundschaft, ohne die es so große Dramen wie "Maria Stuart" oder den "Wallenstein" in der uns heute bekannten Form niemals gegeben hätte. Gleichzeitig entwirft "Goethe und Schiller - Geschichte einer Freundschaft" ein spannendes Panorama des kulturellen und politischen Deutschlands vor rund 200 Jahren.

"Ein Glück für mich war es..., daß ich Schillern hatte. Denn so verschieden unsere beiderseitigen Naturen auch waren, so gingen doch unsere Richtungen auf Eins, welches denn unser Verhältnis so innig machte, daß im Grunde keiner ohne den Anderen leben konnte" (310). Goethe wusste, was für ein Freund ihm verloren ging, nachdem der stets kränkelnde Schiller 1805 gestorben war. Elf Jahre zuvor hatte die Freundschaft begonnen, als Schiller einen Einladungsbrief an Goethe schrieb, um ihn zur Mitarbeit an der Literaturzeitschrift "Die Horen" zu bewegen. Goethe zehrte zu diesem Zeitpunkt noch von seinen frühen Erfolgen "Götz von Berlichungen" und "Werther" und war ein bisschen in der Versenkung verschwunden und blieb lediglich durch sein unstandesgemäßes Liebesleben im Gespräch. Goethe nimmt das Angebot an und die sich nun anbahnende Freundschaft zahlt sich für ihn unmittelbar aus. Goethe und Schiller beginnen eine Diskussion über "Wilhelm Meister", den Roman, an dem Goethe zu diesem Zeitpunkt arbeitet, die so fruchtbar verläuft, dass sich ganze Passagen auf Schillers Anmerkungen zurückführen lassen.

"Fahren Sie fort, mich mit meinem eigenen Werk bekannt zu machen" (131). Es war vor allem Schillers Reflexionsgenie, welches Goethe immer wieder faszinierte. Erst durch Schillers Kommentare habe er sich sein eigenes Werk in seiner Gänze erschließen können, so Goethe.
Safranski: Goethe und Schiller, ein wunderbares Buch. Kenntnisreich und mit gut dotierten Details. Schöne und differenzierte Sprache. Eben Safranski.
Aufklärung bis Romantik, Eine gut lesbare Lektüre, in die man auch ohne Vorkenntnisse problemlos einsteigen kann. Safranski schreibt flüssig und unterhaltsam, arbeitet die unterschiedlichen Haltungen von Goethe und Schiller ebenso deutlich heraus, wie die Gemeinsamkeiten.
Ein ordentliches Buch, das auch einen groben Überblick der Geisteshaltungen von Aufklärung bis Romantik gibt.
Für mich hätte manches gerne ausführlicher behandelt werden können.
Goethe und Schiller,Geschichte einer Freundschaft, Schwer zu lesen,aber wenn man sich dann eingelesen hat,kann man gar nicht mehr aufhören.
Geschichte einer Freundschaft, Rüdiger Safranski wurde am 1. Januar 1945 in Rottweil geboren. Er ist Philosoph und Schriftsteller. Die 'Literarische Welt' sagt über ihn, dass er einer der kompetentesten und bekanntesten Historiker deutscher Ideen- und Kulturgeschichte ist.

Er schrieb u.a. das Buch Goethe & Schiller ' Geschichte einer Freundschaft, welches ich euch heute vorstellen möchte.

Goethe und Schiller ' diese beiden Namen gehören irgendwie zusammen ' und warum das so ist, das und viel mehr kann man im Buch begreifen und verstehen lernen.

Inhalt und Gliederung:
================

Prolog

Erstes Kapitel
- Erste Begegnung 1779
- Preisverleihung an der Hohen Karlsschule
- Der Student und der berühmte Dichter auf Besuch
- Zeitgeist Sturm und Drang
- '.
Das reine Lesevergnügen!, Das Buch war ein Geschenk an meinen Sohn.

Seine Bewertung.
Ein interessantes Buch für Leser der Belletristik.
Empfehlung für Interessierte an Biografien grosser Deutscher.
Wahre Freundschaft in deutschen Landen, Die beiden ergänzten sich auf wunderbare Weise: der eine sorgte für Helligkeit und Bewusstsein, der andere für schöpferische Verbindung mit dem Dunklen und Unbewussten. Die beiden Regionen - Idee und Erfahrung, Freiheit und Natur, Begriff und Vieldeutigkeit- zusammenzuführen, war ihr gemeinsames Ideal. Sie selbst und noch mehr die Nachwelt nannten es - das Klassische.
So hatten die Freunde Freude aneinander und nahmen sich wechselseitig in Gebrauch...
Als Schiller starb, wusste Goethe, dass für ihn damit eine Epoche seines Lebens zu Ende ging. So innig war inzwischen das Verhältnis geworden, dass Goethe Zelter gegenüber, dem Freund der späteren Jahre, bekannte: "Ich dachte mich selbst zu verlieren, und verliere nun einen Freund und in demselben die Hälfte meines Daseins"...
Diese Freundschaft, die reich ist an Aspekten und Geschichten, war doch vor allem dies - ein kontroverses Gespräch bis zum Ende.
Eben deshalb lässt sich so viel damit anfangen.
(Vorwort, Seite 15).

Wahre Freundschaft ist und war zu allen Zeiten ein seltenes Gut. Bestimmt einzigartig ist aber diese spezielle Freundschaft, die zwei so besondere Geistesgrößen vereint, die dabei noch so unterschiedlich in Charakter, Alter und Neigung sind. Doch die zwei Gegensätze stoßen sich nicht ab, sondern jeder trägt durch seine Gabe zur Bereicherung des anderen bei.
perfekter Service, Buch ist ein Geschnk - über Inhalt können keine Angaben gemacht werden.
Begeisternde Biografie, Es war ganz schön viel los damals, in Weimar und Jena. Herder und die Humboldt-Brüder, die Schlegel-Brüder, Schelling und Novalis, der Hilfe suchende Hölderlin, Skandal-Philosoph Fichte und die imposante Madame de Staël, die sich bei ihrem Besuch 1803/1804 mit Goethe pointierte Rededuelle zur deutschen Poesie liefert: Rüdiger Safranski lässt sie alle vorkommen, die damals Rang und Namen hatten in der literarisch-philosophischen Welt, deren Herz in Weimar schlug.

Nach seiner viel gepriesenen Schiller-Biografie hat der Autor das zu jenem Buch bereits gesichtete Material für einen Ableger genutzt und gleich noch einen Verkaufsschlager geschrieben, in dem er sich auf die Entwicklung der Freundschaft zwischen den beiden Köpfen der Weimarer Klassik konzentriert hat. Als Anker und gleichsam als Leitmotiv seines Doppel-Lebensbildes dient ihm in dieser (erwartungsgemäß etwas Schiller-lastigen Darstellung) Schillers Unterscheidung zwischen dem naiven und dem sentimentalischen Dichter aus dem entsprechenden Essay: Für ersteren Typus steht Goethe, dem als Naturtalent mit der Gabe der Intuition insbesondere philosophische Reflexion nicht so in die Wege gelegt ist wie seinem "sentimentalischen" Antipoden Schiller, dessen kreatives Zentrum nach eigener Auffassung nicht der Instinkt, sondern das Bewusstsein ist und der somit "aus dem Abstand zur Natur arbeitet" (S. 122).

Immer wieder kommt dieser Gegensatz zum Tragen: Schiller ist der wegen seiner Krankheit oft von der Welt isolierte, fast immer daheim weilende Denker, der Literatur seiner eigenen widerstrebenden Natur abtrotzen muss und der sich über seine Theater-Theorie schließlich seinen persönlichen Olymp erobert, den ihm selbst Goethe nicht streitig machen kann: Er wird der begnadetste Theater- und Balladendichter seiner Epoche und ist in seinem letzten Lebensjahrzehnt sogar der größere Star im Literaturzirkus. Goethe dagegen, der "naiv" dichtende Günstling der Natur, schöpft aus der Welt, von der er "zu viel" hat, was ihn vor allem nach dem Mammutwerk "Wilhelm Meister" hemmt. Doch Schiller sieht bei Goethe keine Hemmung, er bewundert die schlafwandlerisch-natürliche Sicherheit, mit der dieses "naive" Genie Kunst produzieren kann, wenn er über entsprechende Eindrücke verfügt wie die von seiner Italienreise oder vorher aus seiner Wetzlarer Zeit, die beim "Werther" Pate stand. Naivität wird aber auch bei seiner unehelichen (!) Verbindung mit Christiane Vulpius deutlich, die die Weimarer Aristokratie als Mésalliance ächtet.
das beste Buch von Rüdiger Safranski, Rüdiger Safranski beschreibt in seinem Buch "Goethe & Schiller - Geschichte einer Freundschaft" äußerst lesenswert, wie fruchtbar die Freunschaft dieser beiden wohl "größten" deutschen Dichter zueinander war. Der Autor beschreibt sehr anschaulich was diese beiden sehr "starken" unterschiedlichen Charaktere voneinander trennte und vereinte. Er beschreibt, wie aus einem schwierigen Start der beiden, aus der alles andere als Freunschaft spricht, sich mit der Zeit in eine Freundschaft wandelt, die ein Leben lang anhalten wird. Herr Safranski berichtet davon, wie sie sich gegenseitig in und an ihren Arbeiten unterstützten, wie sie sich halfen und jeder auf seiner Weise von dieser Freundschaft partizipierten, die nicht nur auf die Arbeit beschränkt war, sondern auch im privaten Bereich stattfand. Wahre Freundschaft ist nur sehr schwer zu finden, hier hat sie stattgefunden. Für mich eines der besten, wenn nicht sogar das beste Buch, was Rüdiger Safranski geschrieben hat.

"Ein Buch über das Glück des gemeinsamen Arbeitens, über das Ende des Neides und die Freude, den Stern des anderen leuchten zu lassen: Ein Buch über die Freundschaft von Goethe und Schiller (...) mit unglaublich vielen anrührenden, begeisternden, motivierenden, geistesschönen Momenten." Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 23.08.09 "Rüdiger Safranski erzählt souverän und unterhaltsam von der Freundschaft zwischen Goethe und Schiller." Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.

ไม่มีความคิดเห็น:

แสดงความคิดเห็น