วันอาทิตย์ที่ 15 มกราคม พ.ศ. 2555

Bauhaus-Frauen - Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design Kennen Sie die Arbeiten Gunta Stölzls



Kennen Sie die Arbeiten Gunta Stölzls, Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 von Walter Gropius ins Leben gerufen. Sein Ziel war es, Kunst und Handwerk sinnvoll zu verbinden. Ulrike Schüler stellt in ihrem Buch unter Mitarbeit von Ingrid Radewaldt und Sandra Kemker die damaligen Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design vor. Anhand zahlreicher Fotos hat man Gelegenheit, auch einen visuellen Eindruck von den Damen und ihrem kunsthandwerklichen Schaffen zu erhalten.


Im Staatlichen Bauhaus gab es 1919 im ersten Semester mehr weibliche als männliche Studenten und im Rückblick kann konstatiert werden, dass das Bauhaus einen wesentlichen Teil seines innovatorischen Potenzials Frauen zu verdanken hat. Im Buch lernt man Pädagoginnen, Gestalterinnen und Künstlerinnen kennen, die am Bauhaus studierten, lehrten oder als Ehefrau der Baumeister ein eigenständiges Profil entwickelten, aber auch die Ideen und Werke des Bauhaus der Welt zugänglich machten.
Die vergessenen Werke der Bauhaus-Frauen werden gewürdigt und ins rechte Licht gesetzt, Das vorliegende Buch von Ulrike Müller ist eine weitere wichtige Veröffentlichung des Elisabeth Sandmann Verlags mit dem Ziel, bislang eher unbekannt gebliebene Frauen und ihr künstlerisches Werk ans Licht der Öffentlichkeit zu ziehen und ihnen damit den ihnen zukommenden Stellenwert und die entsprechende Würdigung zu geben.

Ging es in dem ebenfalls 2009 erschienenen Buch von Katja Behling um die "Malweiber" um 1900, einer Gruppe von lange verkannten Künstlerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in ihrer Gesamtheit künstlerisch und gesellschaftlich bedeutende Durchbrüche erzielt haben, aber dennoch von der Kunstgeschichte über eine lange Zeit verkannt und übersehen wurden, befasst sich Ulrike Müller mit den Frauen, die etwa 20 bis 30 Jahre später nach der Gründung des Staatlichen Bauhauses in dessen verschiedene Werkstätten strömten, sich um die Aufnahme einer Ausbildung dort bewarben und von den Bauhaus-Männern, insbesondere von Gropius, sehr argwöhnisch beäugt wurden. Dieser befürchtete nämlich, dass seine Schule mit weiblichem Kunsthandwerk in Verbindung gebracht werden könnte, und versuchte die Frauen in die Weberei abzuschieben.
"Ihr Eindringen in andere Bereiche setzte ein großes Selbstbewusstsein voraus, zudem mussten sie in ihrer Arbeit besser sein als ihre männlichen Kollegen", beschreibt Ulrike Müller eine Situation, die Frauen auch heute noch so erleben.

Und so gerieten die unzähligen Werke dieser Bauhaus -Frauen, Weberinnen, Keramikerinnen, Bühnenbildnerinnen, Architektinnen, Fotografinnen, Möbel- und Metalldesignerinnen in Vergessenheit, Werke von einer außergewöhnlich große künstlerischen Kraft und Qualität.

Ulrike Müller und der Sandmann Verlag haben sie aus der Versenkung hervorgeholt, und sie an den Platz gestellt, der ihnen gebührt.

Nur wenige sind bekannt, darum ist das ein richtig wichtiges Buch, mehr über das Bauhaus und mehr über die weibliche künstlerische Kraft an und in ihm zu erfahren. (weltexpress.info (05.01.

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